Mitgliedergruppe Dresden

Freidenker und Religion – Thesen

Donnerstag, 09. Januar 2014 von Arcus Anonymous

Im Heft 4/2013 des „Freidenker“ wurden nachstehende Thesen veröffentlicht und für Verbandsmitglieder, Sympathisanten und alle Interessierten zur Diskussion gestellt. Wir wollen Ihnen auch hier Gelegenheit geben, Ihre Meinung, aber auch Ihre kritischen Einwände, zu äußern. Das ist uns wichtig.

Dr. Horst Schild

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1.1 Derzeit erleben Religiosität und Religionen, global betrachtet, einen Aufschwung. Und das in vielfältigen Formen. Ausnahmen bilden allenfalls West- und Mitteleuropa und einige Teile Südosteuropas.
In Deutschland bezeichnet sich etwa ein Drittel der Bevölkerung als konfessionsfrei. Aber nicht einmal jeder Achte der Weltbevölkerung bekennt sich heute als Nichtgläubiger. In den USA glauben etwa 90 Prozent der Menschen an Gott (und rund drei Viertel gar noch an Teufel und Hölle).
Die Zuwächse Gläubiger, die USA ausgenommen, sind vor allen in den ärmeren Ländern Afrikas, Lateinamerikas und Asiens zu verzeichnen. Und das ist keineswegs zufällig. (more…)

Wissenschaft und Glaube, der Neoatheismus und seine Grenzen

Montag, 25. März 2013 von Horst Schild

Autoren: Prof. Dr. Horst Pickert, Leipzig,  Dr. Horst Schild (amt. Vorsitzender der Mitgliedergruppe Dresden)

Dass die Religionen derzeit weltweit starken Zulauf haben, kann nicht übersehen werden. Ausnahmen bilden allenfalls West- und Mitteleuropa und Teile Osteuropas. Nicht einmal jeder Achte der Weltbevölkerung bekennt sich heute als Nichtgläubiger. In den USA glauben etwa 90 Prozent der Menschen an Gott und rund drei Viertel gar noch an die Hölle. Die Zuwächse Gläubiger sind vor allen in den ärmeren Ländern Afrikas, Lateinamerikas uns Asiens zu verzeichnen. Und das ist keineswegs zufällig. (more…)

«Le siècle des lumières – das Zeitalter der Lichter»

Freitag, 15. März 2013 von Horst Schild

Autor: Dr. Horst Schild

Ein kurzer Überblick zur Epoche der französischen Aufklärung[1]

Mit „Aufklärung“ wird gemeinhin jene geistige Bewegung des 18. Jahrhunderts beschrieben, die ihre Impulse aus den ökonomischen, sozialen und politischen Bestrebungen des dritten Standes in der Periode der Emanzipation des Bürgertums von den Fesseln der feudalabsolutistischen Ordnung empfing. In der politischen Hülle des Feudalabsolutismus reifte unaufhaltsam die neue bürgerliche Gesellschaft heran und entwickelte sich. Aufklären hieß im Selbstverständnis, ein Licht in die überkommene Dunkelheit der Unwissenheit, der Vorurteile und des Aberglaubens zu bringen. Immanuel Kant bestimmte die Aufklärung als den „Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit“. (more…)


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